| Wasser / Feuchte
Feuchte stellt chemisch und physikalisch gesehen immer Wasser in irgend einer Form dar.
Wasser kann die drei Zustandsformen fest - flüssig oder gasförmig haben.
Das Vorhandensein von Wasser in Baustoffen ist schädlich und dadurch nicht wünschenswert. Durch den Einbau von Sperrschichten kann Wasser von Bauwerken ferngehalten werden. Nur in poröse Stoffe kann Wasser eindringen und sich darin festsetzen. Deshalb muss im Bedarfsfall raumseitig, also auf der Seite mit der höheren Temperatur und mit dem höheren Feuchteanfall, unbedingt eine Sperrschicht eingebaut werden.
Dies sind die häufigsten Schadensursachen bei Bauwerken durch Wassereinfluss:
- Kondenswasserbildung, Tauwasser - Taupunkttemperatur
- Korrosion - Bewehrung im Stahlbeton und Spannbeton
- Frostwirkung - Fundamente heben sich
- Ausblühungen - gelöste Salze werden durch Wasser an die Oberfläche befördert
- Herabsetzen der Dämmwirkung bei Baustoffen. Mit Wasser
gefüllte Poren leiten die Wärme besser. Mit Wasser gefüllte Baustoffporen haben einen nur geringen Wärmeschutz. Aufgrund der Wärmespeicherfähigkeit von Wasser mit 4,16 KJ/(kgK) ist der Erwärmungsvorgang um das ca. 4fache größer als bei trockenen Bauteilen
- Schimmel und Pilzbefall bei Mauerwerk, Putz und Holz
- Kapillarität - eine der schädigenden Auswirkungen des Wassers hat
ihre Ursache in der Kapillarität der Baustoffe. Je poröser ein Baustoff ist und je feiner die Poren sind, desto größer ist ihre Kapillarität. Unterschiedliche Baustoffe in einer Wand haben zwangsläufig auch ein unterschiedliches Saugverhalten was zu negativen Auswirkungen führt
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