| Raumluftfeuchte
Raumluftfeuchte wird im Wesentlichen durch die Nutzungsart bestimmt. Die Wasserdampfabgabe des Menschen ist dabei von besonderer Bedeutung.
Bereits im ruhenden Zustand gibt ein Mensch in 8 Std. ca. 250g Feuchte in Form von Wasserdampf ab.
Wird nicht ausreichend gelüftet erhöht sich die relative Luftfeuchte auch in sonst trockenen Räumen.
Feuchtequellen im Haus
| Atemluft des Menschen nach Aktivität |
20 - 300 g/h |
kochen (Anzahl d. Kochstellen) |
50 - 500 g/h |
baden / duschen |
500 - 800 g/h |
Wäsche zum trocknen aufgehängt |
50 - 500 g/h |
Zimmerpflanzen |
5 - 20 g/h |
Durch den Einbau neuer Fenster und der Unterbindung der bisher stattgefundenen Konvektion muss häufig Stoßgelüftet bzw. eine kontrollierte Wohnraumlüftung installiert werden.
Hat das Bauwerk aufgrund von falschem Nutzerverhalten erhöht Feuchtigkeit aufgenommen, kann diese durch richtiges Nutzerverhalten an die Umgebung abgegeben werden, bis der Zustand Ausgleichsfeuchte hergestellt ist.
Das Bauwerk gibt solange Wasser ab, bis ein Feuchtegleichgewicht hergestellt ist. Die relative Luftfeuchte erhöht sich in dieser Zeit raumseitig.
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